Containervermietung: Erholung übertrifft Erwartungen
August 2010
Die Containerknappheit ist da: Weltweit steigt der
Umschlag, „Slow Steaming“ sorgt für
zusätzliche Nachfrage – sogar die weltgrößte
Reederei ist verblüfft
Eine „beispiellose Knappheit“ an Containern, damit hat selbst die größte Containerlinienreederei der Welt nicht gerechnet. „Die aktuelle Marktlage ist einzigartig. Wir erleben einen Nachfrageschub auf den meisten Routen“, so Mærsk kürzlich in einer Presseerklärung. Parallel kündigte der dänische Branchenriese an, Sondergebühren zu erheben und sogar während der Schifffahrtskrise außer Dienst gestellte Schiffe zu reaktivieren, um Leercontainer von den Ostküstenhäfen Nordund Südamerikas nach Ostasien zu bringen, wo die Knappheit am größten ist. Der Containermarkt leistet also Anschubhilfe für die Schifffahrt – wie konnte es dazu kommen?
Lagen die Vorhersagen Anfang 2010 noch bei einem Plus zwischen 3,5 und 6,5 Prozent, prognostizieren Experten aktuell Wachstumsraten von neun bis zehn Prozent. Zum anderen lassen die Linienreedereien ihre Schiffe sehr langsam fahren. Dieses sogenannte „Slow Steaming“ sorgt aber nicht nur für eine höhere Nachfrage nach Schiffen, sondern auch nach Containern: Weil die Boxen länger unterwegs sind, werden insgesamt mehr gebraucht. Dr. Dirk Baldeweg, Containerexperte von Buss Capital, schätzt den Mehrbedarf auf zwei bis drei Prozent. Einem geringeren Angebot steht also in Summe eine höhere Nachfrage gegenüber – Container sind knapp.
Eine „beispiellose Knappheit“ an Containern, damit hat selbst die größte Containerlinienreederei der Welt nicht gerechnet. „Die aktuelle Marktlage ist einzigartig. Wir erleben einen Nachfrageschub auf den meisten Routen“, so Mærsk kürzlich in einer Presseerklärung. Parallel kündigte der dänische Branchenriese an, Sondergebühren zu erheben und sogar während der Schifffahrtskrise außer Dienst gestellte Schiffe zu reaktivieren, um Leercontainer von den Ostküstenhäfen Nordund Südamerikas nach Ostasien zu bringen, wo die Knappheit am größten ist. Der Containermarkt leistet also Anschubhilfe für die Schifffahrt – wie konnte es dazu kommen?
Lagen die Vorhersagen Anfang 2010 noch bei einem Plus zwischen 3,5 und 6,5 Prozent, prognostizieren Experten aktuell Wachstumsraten von neun bis zehn Prozent. Zum anderen lassen die Linienreedereien ihre Schiffe sehr langsam fahren. Dieses sogenannte „Slow Steaming“ sorgt aber nicht nur für eine höhere Nachfrage nach Schiffen, sondern auch nach Containern: Weil die Boxen länger unterwegs sind, werden insgesamt mehr gebraucht. Dr. Dirk Baldeweg, Containerexperte von Buss Capital, schätzt den Mehrbedarf auf zwei bis drei Prozent. Einem geringeren Angebot steht also in Summe eine höhere Nachfrage gegenüber – Container sind knapp.