Beteiligungen als wichtiger Diversifikationsbaustein

Wenn Sie die Fachpresse regelmäßig verfolgen, ist Ihnen das geflügelte Wort von der "Diversifikation Ihres Portfolios" sicherlich ein Begriff. Gemeint ist, dass Sie als Kunde Ihr Vermögen nicht zu einseitig anlegen sollten. NUR Aktien, NUR Anleihen, oder NUR Festgeld führen Sie nur selten zu einem befriedigen Ergebnis. Zu einem gut stukturierten Vermögen gehören neben den klassichen Börsen-Papieren eben auch die Immobilien und Beteiligungen - je nach Ihrer persönlichen Renditeerwartung.

Ein geschlossener Fonds ist dadurch charakterisiert, dass sich Anleger während eines bestimmten Platzierungszeitraumes als Gesellschafter beteiligen. Nach Ablauf der Platzierungsfrist und Erreichen des vorher festgelegten Mindestkapitals wird der Fonds geschlossen. Der Investor eines geschlossenen Fonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist) mit allen Chancen und Risiken.
Immobilien, Schiffe, Private Equity oder Umweltfonds (erneuerbare Energien) als Beispiele für Beteiligungen sind heterogene Assetklassen. Ihnen ist aber gemein, dass sie einen unternehmerischen Charakter aufweisen und i.d.R. die Rechtsform einer GmbH & Co. KG besitzen. Beteiligungen sind in den meisten Fällen illiquide und korrelieren kaum mit liquiden Assetklassen. Aus diesem Grund stellen sie einen idealen weiteren Diversifikationsbaustein dar. Da sich Korrelationen von Beteiligungen zu anderen liquiden Assetklassen nicht exakt ermitteln lassen, kann keine finanzmathematisch „ideale“ Beimischungsquote bestimmt werden. Unsere Erfahrungen zeigen aber auf, dass die Beteiligungsquote zwischen 20% und 40% betragen sollte. Für die Analyse der Chancen und Risiken von Beteiligungsprodukten sowie die konkrete Produktauswahl ist eine tiefe Marktkenntnis erforderlich, die durch uns gewährleistet wird.

Gründe für Investments in geschlossene Fonds


Mithilfe von geschlossenen Fonds werden Investmentideen umgesetzt. Ihnen als Investor wird die Möglichkeit gegeben, sich mit überschaubaren Mitteln an lukrativen Großinvestitionen zu beteiligen. So können Sie schon durch geringe Mindestbeteiligungen (ab 5.000 EUR) ein breit gestreutes Beteiligungsportfolio aufbauen. Dabei beinhalten diese Investmentideen häufig besondere Bonbons wie z.B. gesetzlich festgeschriebene Fördermittel für Projekte alternativer Energien, die Tonnagesteuer bei Schiffsbeteiligungen oder die Steuerfreistellung in Deutschland durch DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) bei Auslandsimmobilienfonds. Durch die Fondskonstruktion sinkt der Verwaltungsaufwand bei Ihnen als Anleger auf ein Minimum, gleichzeitig haben nutzen Sie die Expertise der Fachleute aus der Wirtschaft.

Eckdaten zu geschlossenen Fonds


Mancherorts hört man immer noch den Begriff „Grauer Kapitalmarkt“, zumeist verbunden mit dem Vorwurf der Intransparenz. Wenn man sich aber einmal genauer damit auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass man wohl für kaum ein Anlageprodukt findet, dessen Prospekt besser und transparenter aufklärt, als dieses bei einem Beteiligungsangebot für einen geschlossenen Fonds der Fall ist. Vergleichen Sie doch mal die Prospekte zu einem Zertifikat mit dem für einen geschlossenen Fonds!

  • Das in 2008 inklusive Bankkredite finanzierte Fondsvolumen erreichte 18,12 Mrd. €.
  • Die durchschnittliche Anlagesumme lag bei EUR 26.000
  • In 2008 standen den Anlegern 950 Fonds als Auswahl zur Verfügung.
  • Die durchschnittlichen Ausschüttungen in den letzten fünf Jahren lagen zwischen 6,9% - 9% vor Steuern.

In Geschlossene Fonds investiertes Eigenkapital 2008*
Segmente geschlossener Fonds nach Eigenkapital

*Quelle: vgf-online.de